Tipps zum Gärtnern

Sommerblumen

Saison in Bunt

Sommerblumen zeichnen sich durch eine hohe Farb- und Formenvielfalt aus. Sie sind bei uns ab dem späten Frühjahr in den Pflanzenmärkten erhältlich. In der Regel sind sie bei uns einjährig, da sie den Winter hier nicht überleben. Das hat den Vorteil, dass Sie ihrem Garten oder Balkon jedes Jahr ein neues Erscheinungsbild verleihen können. Allerdings erst nach den Eisheiligen – also nach möglichen Nachtfrösten.

Die Sommerblumen zeichnen sich durch lange Blütezeiten, prächtige Farben und üppigen Wuchs aus. Sie unterliegen oft bestimmten Trends. Zudem gibt es jedes Jahr neue Züchtungen, welche die herkömmliche Palette um weitere Farben und Formen bereichert. Für jeden Geschmack sollte da etwas dabei sein.

Ein weiterer Vorteil ist, dass sie ihre volle Schönheit deutlich schneller entfalten als beispielsweise Gehölze oder Stauden. Für „ungeduldige Gärtner“ also ein Muss. Sie können auch als „Hingucker“ oder „Lückenfüller“ ins Gartenbeet gesetzt werden, um zusätzliche Blütenbracht zu haben oder frische Pflanzungen bis zum Auswachsen zu ergänzen. Sie eigenen sich außerdem für Kübelpflanzungen, auf Terrassen oder im Balkonkasten gut – also für Blumenliebhaber mit wenig Platz.

Die wohl bekanntesten Sommerblumen sind Geranien (Pelargonium), Fleißiges Lieschen (Impatiens), Bornholmmageriten (Osteospermum), Petunien (Petunia), Elfenspiegel (Nemesia), Begonien (Begonia) und Verbenen (Verbena). Sie sind in jedem Markt erhältlich und erfreuen sich großer Beliebtheit, wie die unzähligen Balkonkästen in der Stadt beweisen.

Schnelles Wachsen bedeutet natürlich auch viel und oft Gießen und Düngen. Bedenken Sie das in der Urlaubszeit! Da muss der Nachbar oder die Oma in den Ferien schon mal aushelfen.