Tipps zum Gärtnern

Im Herbst pflanzen

Im Herbst pflanzen – was geht?

Nach den heißen und trockenen Sommertagen beginnt ab September wieder die Pflanzzeit im Garten. Das bedeutet zunächst nur, dass man wieder alle Pflanzen kaufen kann. Die frisch gesetzten Pflanzen haben weniger Stress beim Transport und beim Anwachsen. Nicht umsonst legen die Profis jetzt wieder voll los beim Gartenbau. Viele Stauden und Gehölze danken es besonders, dass sie erst vor dem Winter in die freie Erde kommen. Sie wachsen so noch in aller Ruhe an, ohne gleich Kraft für Blüten und Frucht zu brauchen. Das danken die Pflanzen mit einem kräftigen und frühen Austrieb im Frühjahr. Sie legen mit Ihrer Herbstpflanzung also dem Nachbar gegenüber vor.

Immergrüne, nicht-heimische Gehölze oder auch größere Gräser sind ab November anfälliger. Aber das sind Ausnahmen. Die allermeisten freuen sich sehr darüber, dass sie noch aus dem engen Topf und in die Erde kommen.

Stauden zum Beispiel haben oft schon keine Blätter mehr und wirken unansehnlich. Die Kraft ist aber längst in die Wurzeln gezogen und die Knospen für nächstes Jahr schon da. Ebenso verhält es sich mit laubabwerfenden Sträuchern und Bäumen. Die Blätter sind weg, aber der Strauch lebt im inneren. Und Sie müssen diesmal noch nicht Laub wegfegen.

Unser Tipp: Eine Pflanzart kann aber nur jetzt in die Erde oder den Kübel hinein: Blumenzwiebeln! Sie gibt es erst ab September zu kaufen und sie müssen in die Erde, bevor der Frost den Boden hart macht. Verpasst man den Zeitpunkt, muss man bis nächstes Jahr warten. Also denkt man bei schönem Altweibersommer oder trüben Herbstregen über das kommende Frühjahr nach.