Der Markt

Die Stadt blüht auf!

Die Blütenpromenade ist das Festival für alle Blumenliebhaber, Balkongärtner und Gartenbegeisterte. Zwei Mal im Jahr wird die architektonisch einzigartige Marzahner Promenade mit ihren unzähligen Balkonen als Kulisse in ein Blütenmeer verwandelt.

Inmitten der beeindruckenden, vom Stararchitekten Eisentraut entworfenen Silhouette entsteht ein Fest für alle Sinne mit den schönsten Blumen aus aller Welt, kulinarischen Köstlichkeiten und einem bunten kulturellen Programm für Groß und Klein.

So wie der blühende Balkon auch ein Ort der Erholung ist – nicht umsonst spricht man gern vom Urlaubsziel Balkonien – ist auch ein Besuch der Blütenpromenade äußerst entspannend. Großzügig angelegte Sitzecken laden zum Verweilen inmitten der Pflanzenpracht ein und bieten Gelegenheit, die kulinarischen Köstlichkeiten aus der Region, internationale Leckerbissen und typische Berliner Spezialitäten zu genießen.

Begeisterte Stadtgärtner finden viel Wissenswertes zum Thema „Urban Gardening“, zum bienenfreundlichen Gärtnern oder zu den neuesten Blumentrends. Lassen Sie sich direkt vom Gärtner am Stand beraten, von Fachvereinen oder Pflanzenfreunden. Die Auswahl ist groß. Die Blütenpromenade lässt das Herz von Blumenliebhabern aller Art höherschlagen – ob Zimmerpflanzenfans, Terrassen- und Balkonbewohner oder Gartenbesitzer – Hauptsache, es wird geblüht.

Der erste Blumenmarkt auf der Marzahner Promenade fand am Muttertagswochenende, dem 11. und 12. Mai 2019, statt – pünktlich zum Ende der Eisheiligen ‒ der beste Zeitpunkt für die Bepflanzung der Balkone, Terrassen und Gärten mit den beliebten, aber frostempfindlichen Sommerblumen. Die Blütenpromenade war ein voller Erfolg, das Wetter hat mitgespielt und die Stimmung war entspannt. Eins der Highlights neben einem bunten Bühnenprogramm mit Tanzaufführungen und mexikanischen und kubanischen Rhythmen war der „Flowerflash“ von der Blumenkünstlerin Mona Isabel. Einige Impressionen von der ersten Blütenpromenade sehen Sie hier

Wechselnde Partnerländer

Inspiriert von den in ganz Berlin bekannten „Gärten der Welt“ gleich nebenan hat jeder Markt ein eigenes Länderspecial mit Kunst, Kultur, Kulinarischem und vor allem mit landestypischen Blumen. Die Besucher können so im Vorbeiflanieren die exotische Heimat vieler unserer beliebtesten Zierpflanzen bestaunen und viel Spannendes über deren Herkunftsland erfahren. Wer weiß denn schon, aus welchen Ländern unsere bekanntesten Sommerblumen, Balkon- und Zimmerpflanzen kommen ‒ Dahlien und Weihnachtssterne aus Südamerika, Geranien aus Südafrika oder Orchideen und Chrysanthemen aus asiatischen Ländern?! Unsere Balkone sind schon seit jeher international.

Länderspecial Mexiko

Das für uns so exotische Mexiko ist für seinen unglaublichen Artenreichtum bekannt. Von den Flussniederungen bis zur Hochebene wachsen dort entsprechend die unterschiedlichsten Pflanzen, von den Wüsten bis zum Regenwald – hier gibt es für jeden Pflanzenanspruch ein Fleckchen Erde. Kein Wunder also, dass seit den ersten Eroberungen durch Europäer auch Pflanzen mit auf unseren Kontinent gebracht wurden. Das ist schon so lange her, dass wir heute deren Ursprung oft vergessen haben. Omas Kartoffeleintopf ist davon ebenso betroffen wie Papas Lieblingsorchidee im Wohnzimmer.

Mexikos Nationalblume ist die Dahlie ‒ bei uns eine der beliebtesten nicht-winterharten Sommerblumen im Garten mit einer unüberschaubaren Sortenvielfalt. Leider müssen wir sie in unseren Breiten vor dem Frost ausgraben und die Knollen sicher überwintern. Nach den Eisheiligen können sie dann wieder nach draußen.

Gleich danach in der Beliebtheitsskala der Europäer kommt die Studentenblume – auch aztekische Ringelblume genannt. Ist diese in ihrer Heimat zum Tag der Toten am beliebtesten, ziert sie bei uns noch immer den ganzen Sommer lang Pflanzkübel und Beet in Stadt und Garten. Auch Zinnien und Sonnenblumen sind beliebte Bekannte aus Mexiko – schon lange werden sie hier angezogen, weitergezüchtet und vermehrt.

Aus den wärmeren Gegenden stammen vor allem Zimmerpflanzen: Weihnachtsstern, Kakteen, Yuccapalmen und Agaven, Zimmerfarne und Orchideenarten. Hinzu kommen noch Hibiskusarten oder Engelstrompeten für Terrasse oder Wintergarten.

Viele unserer heutigen Speisepflanzen wurden aus Südamerika, darunter auch Mexiko, eingeführt: z. B. die schon erwähnte Kartoffel, Tomaten, Mais, Bohnen, Paprika, Kürbisse, Schokolade und Vanille. Ohne diese „Leckereien“ wären nicht nur unsere Essgewohnheiten anders, auch Gärten und Balkone um vieles ärmer. Diese „Leckereien“ machen unser Nahrungsangebot reichhaltiger und Gärten sowie Balkone vielfältiger.

Wir freuen uns auf eine Fortsetzung der Blütenpromenade und sehen uns wieder am 28. und 29. September 2019!